Mit der 1-2-3 Methode Figuren modellieren

Moin,

ich verweise in vielen Beiträgen auf die von mir verwendete 1-2-3 Methode, wenn es um das Modellieren von Figuren aus Zuckerpaste, Modellierfondant oder auch aus Fimo geht. Ich möchte euch diese Methode ohne ein konkretes Beispiel hier einfach in wenigen Schritten erklären und ihr werdet sehen, wie einfach die Proportionen bei den Figuren zu bestimmen sind, wenn man die Einteilung der einzelnen Teile nach diesem Grundprinzip vornimmt.

Das Mengenprinzip dieser Methode ist schnell erklärt und trägt nicht ohne Grund den Namen 1-2-3 Methode. Hierbei spielt es überhaupt keine Rolle wie groß die fertige Figur werden soll, Arme und Beine haben die Proportionen im richtigen Verhältnis zu Körper und Kopf.

Mit diesem Schnittmuster gelingt die 1-2-3 Methode garantiert
Mit diesem Schnittmuster gelingt die 1-2-3 Methode garantiert

Was müsst ihr machen? Ganz einfach…

Zuerst knetet ihr den Modellierfondant oder die entsprechende Modelliermasse geschmeidig, sodass ihr eine Kugel daraus rollen könnt.

Aus dieser Kugel formt ihr einen Strang oder eine Wurst, wie auf der Abbildung zu sehen ist, die möglichst gleichmäßig dick sein sollte. Die Aufteilung in 3 gleiche Stücke ist absolut wichtig für das Prinzip der 1-2-3 Methode. Zwei Stücke packt ihr am Besten direkt in Frischhaltefolie, damit sie nicht an- oder austrocknen, diese werden der Kopf und der Körper

Das verbleibende Drittel wird geviertelt. Zwei Teile werden davon die Beine. Ein weiteres Teil noch einmal halbieren, aus denen später die Arme oder Vorderbeine werden. Das übrige Viertel ist der Rest, aus dem dann noch Ohren, Schwanz oder was der Figur sonst noch typischen Details fehlt, modelliert werden. Auch diese Teile alle in die Frischhaltefolie einwickeln.

Teil 1 – der Körper

Um aus den Teilen nun ein Tier zu formen, geht ihr wie folgt vor:

Der 1. Teil ist der Körper. Auch hier steht am Anfang die Kugel. Rollt das Drittel zu einer Kugel und bringt es dann den entsprechenden Anleitungen nach in die gewünschte Form. Hier im Blog findet ihr bereits einige Anleitungen wie zum Beispiel dem Einhorn, das ihr auch ohne große Probleme zum Pferd variieren könnt.

Teil 2 – Beine, Arme und der „Rest“

Weiter geht es mit den Beinen. Diese werden zunächst über die Ausgangsform Kugel zu einem, meist konisch zulaufenden, Strang geformt wird. Konkrete Tipps & Tricks findet ihr auch hier wieder in den jeweiligen Anleitungen, bei denen die 1-2-3 Methode zum Einsatz kommt.

Die Arme sind etwas kleiner in den Proportionen und kommen als nächstes dran. Die weiteren Schritte werden euch bekannt vorkommen. Eine Kugel formen und daraus einen konischen Strang… Details auch hier, je nach Figur in den jeweiligen Schritt-für-Schritt Anleitungen auf dem Blog.

Teil 3 – der Kopf

Dem 3. Teil widmen wir uns zum Schluss. Aus diesem Stück entsteht nun der Kopf der Figur. Auch hier ist der Ausgang der Modellierung die Kugel, die ihr dann je nach gewünschtem Ergebnis in die richtige Form bringt. Ich versuche das in jedem Tutorial möglichst genau und anhand von Bildern zu beschreiben.

Zum Schluss werden Nase, Ohren & Co. angesetzt und schon ist eure Figur bereit für Farbe und für den letzten Schliff.

Viel Spaß beim Nachmachen

xxx

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2Kommentare

    • Betty`s

      Hallo Burgherrin,

      ja, so einmal ausführlich beschrieben und mit dem Schnittmuster dabei, macht halt auf dem Blog auch Sinn. Schön, dass es Dir gefällt.

      Liebe Grüße
      Betty 😉

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